Schutz ist ein Naturgesetz

ASA-Richtlinie

Die auf dem Unfallversicherungs-Gesetz (UVG) basierende Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten (VUV) ist per 1.1. 1996 durch die Richtlinie über den Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit (ASA) ergänzt worden.

Ziel dieser Richtlinie ist die Reduktion von Unfällen und Krankheiten am Arbeitsplatz und damit auch die Einsparung volkswirtschaftlicher Kosten. Die Art und Weise der Bestimmung und Umsetzung allenfalls nötiger Sicherheits-Massnahmen wird von der Richtlinie nicht zwingend vorgeschrieben. Unternehmen haben dadurch die Möglichkeit, diese Massnahmen individuell zu bestimmen und umzusetzen.

Was bedeutet dies für meinen Betrieb?

Betriebe mit weniger als fünf Mitarbeiter/innen und einem SUVA Prämiensatz bis 0,5% der Lohnsumme können die ASA-Richtlinien freiwillig anwenden.

Alle anderen werden nach aufsteigendem Risiko in drei Kategorien eingeteilt und müssen die Arbeitssicherheit im Betrieb systematisch sicherstellen und regelmässig überprüfen.

Zur Selbsteinschätzung, ob der eigene Betrieb besondere Gefahren in welchem Umfang aufweist, und inwiefern eine Beizugspflicht für Arbeitsschutz-Spezialisten besteht, hat die EKAS (siehe Seite 8) jedem Unternehmen eine Broschüre zugestellt.

Wie Sie gesetzliche Auflagen gewinnbringend erfüllen

Viele Verbände haben branchenspezifische ASA-Empfehlungen oder Branchen-, Betriebsgruppen- oder andere Modelllösungen erarbeitet, bei welchen Sie sich anschliessen können.

Bei Individual-Lösungen lohnt es sich (obwohl keine Pflicht dazu besteht), die Selbsteinschätzung bzw. -einstufung vom für Sie zuständigen Durchführungsorgan überprüfen zu lassen.